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Sollte ich mich gegen Grippe impfen lassen oder lieber nicht?

Eine Grippe kommt immer unangenehm daher: furchtbare Kopf- und Gliederschmerzen gepaart mit stark ansteigendem Fieber und totaler Abgeschlagenheit. Der Betroffene ist manchmal wochenlang lahmgelegt, dennoch wollen so viele Menschen von einer Grippeimpfung nichts wissen. Wir halten es für wichtig, nochmals etwas genauer über die Vor- und Nachteile einer Grippeimpfung aufzuklären.

Die schon seit so vielen Jahren geführte kritische Debatte über mangelnden Impfschutz und andererseits unnötige Impfungen, die dennoch mit Nebenwirkungen behaftet sein können, hat auf jeden Fall ihre Berechtigung. Doch verunsichert sie auch die Menschen in ihrem ganz persönlichen und zugleich wichtigen Entschluss. Unabhängig davon, wie dieser am Ende ausfällt, gilt, dass die ideale Zeitspanne für eine Grippeimpfung in etwa zwischen Mitte Oktober bis Mitte November anzusiedeln ist.

Jedes Winterhalbjahr zwischen Oktober und April berichtet das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) wöchentlich über den Stand der grippeähnlichen Erkrankungen. Auf diese Weise wird sowohl die Ärzteschaft als auch die Schweizer Bevölkerung über das mögliche Auftreten einer Grippewelle und deren Ausmass informiert. Per Definition spricht man von einer Grippewelle oder gar Epidemie dann, wenn pro 100.000 Einwohner 69 Grippeverdachtsfälle vorliegen.

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Die Zahl produzierter Impfdosen als Indikator

Im Jahre 2006 wurden fast 1,4 Millionen Impfdosen in der Schweiz verteilt. Von diesem Maximum waren wir laut BAG in der Grippesaison 2019/2020, so auch schon in den Vorjahren, mit gut 1,2 Millionen Impfdosen recht weit entfernt. Das Problem ist, dass jeder einzelne Mensch, der sich nicht impfen lässt, sich selbst und zugleich viele andere Menschen gefährdet.

Es ist ja zunächst sehr erfreulich, wenn eine Grippeerkrankung kaum als solche wahrgenommen wird, weil sie mal glimpflich verläuft. Doch derjenige, der tapfer seine vermeintliche „Erkältung“ wegsteckt und „mit dem bisschen Schnupfen“ weiter zur Arbeit geht, wird bereits in den öffentlichen Verkehrsmitteln unweigerlich viele andere Menschen anstecken und einige von ihnen gehören den typischen Risikogruppen wie alten Menschen mit Vorerkrankungen und schwangeren Frauen an.

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Grippe versus Erkältung

Bei einer Erkältung spricht man auch von einem grippalen Infekt, was qualitativ ganz etwas anderes ist als eine Grippe beziehungsweise Influenza. Letztere zeichnet sich durch eine plötzlich einsetzende, schnelle Verschlechterung und sehr unangenehme Beschwerden wie starke, bohrende Kopfschmerzen, Glieder- und Halsschmerzen, die sich oftmals zu einer heftigen Bronchitis mit Atembeschwerden weiterentwickeln, aus.

Begleitet wird das Ganze von Fieberschüben, die bis 41 Grad ansteigen können. Wenn der zunächst quälende, trockene Husten dann endlich mit weisslichem bis grünlichem Auswurf verbunden ist, ist das schon fast ein gutes Zeichen, weil damit auch sehr viele Bakterien nach aussen befördert werden, was das Abwehrsystem etwas entlastet.

Während bei einer Erkältung noch ein halbwegs normaler Appetit vorhanden ist, will der Grippepatient aufgrund eines extremen Mattheitsgefühls eigentlich nur noch schlafen. Auch und gerade die starken Glieder-, Muskel- und Gelenkschmerzen sind ein ziemlich eindeutiger Indikator für eine Grippe.

Die ganzjährig auftretende Erkältung, die meistens mit Schnupfen beziehungsweise einer verstopften oder laufenden Nase und Niesen verbunden ist, dauert in etwa drei bis sieben Tage. Dann ist der Spuk definitiv vorbei. Eine Grippe kann dagegen bis 14 Tage andauern und tritt, abgesehen von der besonderen Sommergrippe, eher im Winterhalbjahr zwischen Oktober und April auf.

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Wer sich impfen lassen sollte

Ein erhöhtes Risiko, dass sich durch eine Grippe Komplikationen ergeben könnten, tragen ältere Personen ab ungefähr 65 Jahren und Personen mit chronischen Vorerkrankungen wie Stoffwechsel- oder Herz-Lungen-Erkrankungen.

Darüber hinaus gilt die Empfehlung für schwangere Frauen beziehungsweise für Frauen, die gerade entbunden haben, sowie für Babys und Kleinkinder. Wer zum Beispiel im Gesundheitswesen oder in Kinderbetreuungseinrichtungen tätig ist, kommt häufiger mit an Grippe erkrankten Personen in Kontakt und sollte sich daher unbedingt impfen lassen.

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In welchen zeitlichen Abständen sollte die Grippeimpfung wiederholt werden?

Der Schutz durch die Grippeimpfung währt in etwa vier bis sechs Monate lang. Aus diesem Grunde muss die Impfung für die winterliche, saisonale Grippewelle jedes Jahr wiederholt werden. Da sich das Genom von Grippeviren ständig modifiziert, müssen die Impfstoffe dem „viralen Zeitgeist“ jedes Jahr neu angepasst werden.

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Wie kann ich mich selbst vor Grippe schützen?

Ganz unabhängig davon, ob Sie sich impfen lassen oder eben nicht, mit den folgenden einfachen Massnahmen reduzieren Sie auf jeden Fall das Ansteckungsrisiko:

  • Regelmässig Hände waschen und möglichst auch mal desinfizieren
  • Bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung zu Hause bleiben
  • Jede Erkrankung gut auskurieren
  • Besser in die Ellenbeuge husten oder niesen

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Argumente für die Impfung

  • Sie schützen sich selbst und andere vor einer Grippe-Infektion. Zugleich dämmen Sie dadurch die Ausbreitung der Grippewelle ein.
  • Sekundärinfektionen beziehungsweise Komplikationen, die ein durch Grippeviren geschwächtes Immunsystem nicht mehr ausreichend bekämpfen kann, kommen kaum vor.
  • Die Dauer der Krankschreibung wird deutlich reduziert, sofern überhaupt eine Erkrankung erfolgt.
  • Die Kosten für eine Impfung sind in aller Regel geringer als eine ärztliche Behandlung einer Grippeerkrankung und deren Folgen. Daher bieten viele Apotheken und Arztpraxen jeweils zu Beginn des Monats November am nationalen Grippeimpftag für 30 bis 40 Franken einen entsprechenden Service an. Für Personen mit einem besonderen Risiko übernimmt die Krankenversicherung die Kosten. Oftmals spendiert auch der Arbeitgeber die Grippeimpfung.
  • Wer eng an eng in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, muss als geimpfte Person keine grosse Angst vor Ansteckung haben.
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Was spricht gegen eine Grippeimpfung?

Es gibt keine Garantie dafür, dass eine Impfung 100-prozentig schützt. Anders als eine Impfung gegen Masern, die sehr sicher wirkt, kann bei einer Grippeimpfung nur von einer 60-prozentigen Wahrscheinlichkeit einer Schutzwirkung ausgegangen werden. Dies liegt unter anderem daran, dass sich die Grippeviren auch noch nach der Produktion des Impfstoffes weiter verändern können.

An dieser Stelle muss unbedingt auf die möglichen Nebenwirkungen einer Impfung hingewiesen werden, die da sein können:

  • Rötung und Schwellung der Einstichstelle
  • Krankheitsgefühl
  • Muskelschmerzen
  • Fieber
  • Verschiedene allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock
  • Sehr selten (1:1.000.000) kann das Guillain-Barré-Syndrom auftreten.

Dem muss aber hinzugefügt werden, dass schwere Nebenwirkungen äusserst selten auftreten. Ernsthafte Komplikationen durch eine Grippeerkrankung gibt es sehr viel öfter. Wenngleich der Schutz gegen eine Erkrankung bei der Grippeimpfung etwas eingeschränkt ist, verläuft aber die Infektion bei geimpften Personen deutlich milder, sodass daraus erwachsende Komplikationen kaum zu verzeichnen sind.